Abseits der offiziellen Go-Regeln gibt es zahlreiche Varianten des Spiels, die das Spielmaterial beibehalten aber sich in den Spielregeln unterscheiden.
- Beim 1000-Volt-Go stoßen sich gleichfarbige Steine ab, und andersfarbige ziehen sich an.
- Beim Blind-Go sieht einer der Spieler oder auch beide nicht, wo die Steine gerade liegen. Es werden nur die Positionen angesagt, und die Stellung muss man sich merken.
- Beim Einfarben-Go spielen beide Spieler mit Steinen derselben Farbe, üblicherweise Weiß. Die Steine sehen dadurch gleich aus, und beide Spieler merken sich, welcher Stein welche Farbe hat.
- Beim Keima-Go besteht jeder Zug aus dem Setzen zweier Steine, die im Abstand eines Keimas gesetzt werden. Am Ende des Spiels bleiben zahlreiche freie Schnittpunkte auf dem Spielfeld übrig, die sowohl an weiße wie auch schwarze Steine angrenzen. Als Gebiet zählen jedoch nur solche Schnittpunkte, die von genau einer Farbe Steinen umgeben sind.
- Beim Phantom-Go sehen die beiden Spieler nur ihre eigenen Steine, nicht jedoch die des Gegners. Nur der Schiedsrichter sieht die tatsächliche Partie und gibt Hinweise auf die gegnerischen Steine.
- Beim Quanten-Go ist beim Setzen eines Steins noch nicht klar, ob er real ist, denn das Spiel findet in einer steigenden Anzahl von Realitäten statt. Erst beim Schlagen eines Steins reduzieren sich die Realitäten.
- Beim Rund-Go und Torus-Go ist die Topologie des Bretts anders, die Spielregeln sind ansonsten gleich.
Siehe auch:
- Go-Varianten in Sensei’s Library (englisch)