
| Deutsche Paar-Go-Meisterschaft | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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In der Fassung vom 18.11.2001;
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Teilnehmende Paare |
Setzpunkte |
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| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | >=6 | |
| 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 5 |
| 3,5 | 4,5 | 4,5 | ||||
| 1,5 | 2,5 | 3 | 4 | 4 | ||
| 2 | 3,5 | 3,5 | ||||
| 2,5 | 3 | 3 | ||||
| 0,5 | 1 | 1,5 | 2 | 2,5 | 2,5 | |
| 1,5 | 2 | 2 | ||||
| 1 | 1,5 | 1,5 | ||||
| 0,5 | 0,5 | 1 | 1 | 1 | ||
| 0,5 | 0,5 | 0,5 | ||||
| 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
- Neu teilnehmende Paare oder Paare, deren letzte Teilnahme mehr als 5 Jahre zurückliegt, bekommen -1 Setzpunkte.
- Ein ggf. benötigtes Freilos erhält -2 Setzpunkte.
(1) Bei 6 oder weniger teilnehmenden Paaren wird "jedes gegen jedes" gespielt.
(2) Bei 7 oder mehr teilnehmenden Paaren werden fünf Runden nach dem Schweizer System ausgetragen.
(3) Weiß erhält 6 Komi.
(4) Die Bedenkzeit pro Paar beträgt 60 Minuten ohne Byoyomi.
(5) Im Schweizer System soll die Paarung der Runden 1 und 2 nach der Kreuzpaarung gemäß Setzliste gebildet werden.
(6) Im Schweizer System soll die Paarung der Runden 3 bis 5 nach der Faltpaarung gemäß der Gegnerpunkte (SOS) gebildet werden.
(1) Es ist folgender Zeitplan maßgeblich, soweit der DGoB im Einvernehmen mit Turnierleiter und Ausrichter nichts Abweichendes bestimmt:
1. Runde: Samstag, 13.00 Uhr
2. Runde: Samstag, 15.30 Uhr
3. Runde: Samstag, 18.00 Uhr
4. Runde: Sonntag, 10.00 Uhr
5. Runde: Sonntag, 12.30 Uhr
(2) Der Turnierleiter bestimmt über den Start einer Runde und startet ggf. die Uhren.
(3) Verspäten sich beide Paare, so wird die verstrichene Zeit beim vollständigen Erscheinen des ersten Paares auf beide Paare zu gleichen Teilen aufgeteilt.
(4) Eine Partie ist von einem Paar kampflos verloren, wenn es nicht innerhalb einer halben Stunde nach der vom Turnierleiter festgelegten Startzeit zum Spielen der Partie angetreten ist. Gilt dies für beide Paare, so haben beide die Partie kampflos verloren.
(1) Nach Beendigung des Turniers wird vom Turnierleiter eine Tabelle erstellt, aus der die Platzierungen aller teilnehmenden Paare hervorgehen.
(2) Bei Punktgleichheit werden folgende Kriterien nacheinander angewandt:
1. Summe der Gegnerpunkte (SOS)
2. Summe der Summen der Gegnerpunkte der Gegner (SOSOS)
3. Direkter Vergleich
(3) Wenn nach Absatz (2) mehrere Paare an der Tabellenspitze sind, so wird unter diesen ein Turnier nach dem Knockout-System unter Berücksichtigung der Setzliste um den ersten Platz und den Titel "Deutsche Paar-Meister" ausgespielt. Die unterlegenen Paare teilen sich Platz 2. Dabei hat jedes Paar 20 Minuten Bedenkzeit und kein Byoyomi. Die Farbwahl wird durch Nigiri bestimmt. Weiß erhält 6 Komi und gewinnt Jigo.
(4) Wenn sich nach Anwendung der Absätze (2) und (3) mehrere Paare einen Tabellenplatz teilen, dann teilen sie ihre Geldpreise und Punkte für die Kandidatenliste. Für alle anderen Zwecke werden ihre Tabellenplätze nach der Setzliste und dann durch Los unterschieden.
(1) Der DGoB setzt für die ersten drei Plätze Geldpreise in Höhe von 200/100/50 Euro pro Paar aus.
(1) Der DGoB führt eine Liste der Kandidaten zur Teilnahme an der Paar-Go-Weltmeisterschaft. Nach Abschluss des Turniers wird wie folgt vorgegangen:
(a) Jedes Paar, das an dieser oder einer DPGM in den letzten zwei Jahren teilgenommen hat, behält seine Punkte. Jedem Paar, das zuletzt vor drei Jahren an einer DPGM teilgenommen haben, werden sechs Punkte abgezogen. Allen übrigen Paaren werden zwei Punkte abgezogen.
(b) Hat ein Paar weniger als null Punkte, so wird die Punktzahl auf null Punkte gesetzt.
(c) Gemäß der Platzierung nach §7 E und abhängig von der Zahl der teilnehmenden Paare werden den Paaren folgende Punkte hinzugezählt:
Ab 9 teilnehmenden Paaren: 12-9-7-5-4-3-2-1-0
8 teilnehmende Paare: 12-9-7-5-3-2-1-0
7 teilnehmende Paare: 12-9-7-5-3-1-0
6 teilnehmende Paare: 12-9-6-4-2-0
5 teilnehmende Paare: 12-8-5-2-0
4 teilnehmende Paare: 12-8-4-0
3 teilnehmende Paare: 12-6-0
2 teilnehmende Paare: 12-0
1 teilnehmendes Paar: 12
(d) Paare mit null Punkten werden aus der Kandidatenliste gestrichen.
(1) Wird der DGoB aufgefordert, ein Paar für die Paar-Go-Weltmeisterschaft zu nominieren, so wird das in der Kandidatenliste bestplatzierte teilnahmeberechtigte Paar nominiert. Kann dieses nicht teilnehmen, so wird das zweitbestplatzierte teilnahmeberechtigte Paar nominiert usw. Es gilt dabei der Stand der Kandidatenliste des Vorjahres; unabhängig davon, ob im laufenden Jahr bereits ein Deutsche Paar-Go-Meisterschaft stattgefunden hat.
(2) Wenn mehrere Paare die gleiche Punktzahl haben, so entscheiden nacheinander angewendet die folgenden Kriterien über die Nominierung:
(a) Die letzte Teilnahme an der DPGM liegt weniger lange zurück.
(b) Die bessere Platzierung bei der letzten Teilnahme an der DPGM.
(3) Das an der Weltmeisterschaft teilnehmende Paar verliert alle seine bis dahin angesammelten Punkte in der Kandidatenliste.
(1) Wird der DGoB aufgefordert, für andere internationale Paar-Go-Turniere Teilnehmer zu nominieren, so wird nach den Vorjahresergebnissen der DPGM vorgegangen. Dabei werden nur teilnahmeberechtigte Paare berücksichtigt.
(2) Wenn der DGoB der Auffassung ist, dass die verbleibende Zeit nicht ausreicht, um nach Absatz (1) teilnehmende Paare zu bestimmen, kann er auch die stärksten Spieler nominieren, die greifbar und teilnahmeberechtigt sind.
(3) Handelt es sich um eine Europameisterschaft oder ein vergleichbares Turnier (dies stellt der DGoB auf Antrag fest), so stellt der DGoB sicher, dass den Spielern durch die Teilnahme entstandene Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet werden, und zwar pro Spieler
- unter Anrechnung von Förderungen (Reisezuschuss und Taschengeld) durch den Veranstalter oder Sponsoren,
- davon maximal 50% und
- maximal 200 Euro.
(1) Diese Turnierordnung tritt am 1.1.2002 in Kraft.
§1(1): Dem DGoB (vertreten durch seinen Vorstand) erwachsen aus der Turnierordnung zahlreiche Aufgaben. Es wird vom DGoB-Vorstand erwartet, dass er wenigstens den Großteil der ihm aus der Turnierordnung erwachsenden Aufgaben an einen Fachsekretär "Deutsche Meisterschaften" zur weitgehend eigenverantwortlichen Erledigung delegiert.
§2(2): Es wird "gutes Spielmaterial" gewünscht. Damit sind solide, vorzugsweise ungeteilte Bretter, Glas- oder Muschel-/Schiefersteine und gut ablesbare, standfeste Uhren gemeint. Das Spielmaterial soll einen neuwertigen Eindruck machen.
§5(3)/§9(3): Hierzu zählen insbesondere WAGC, Europäischer Go-Kongress, ein Profiturnier mit WM-Charakter und europäischer Amateurbeteiligung, eine Amateur-WM wie z.B. die Paar-Go-WM, ein bedeutendes europäisches Turnier für europäische Spitzenspieler wie z.B. Fujitsu oder Ing-Memorial, eine EM wie z.B. die Paar-Go-EM, Go-Konferenzen, große internationale Turniere wie Paris, Amsterdam, Hamburger Affensprung, Spielemesse Essen. Es werden vorzugsweise solche Ereignisse berücksichtigt, bei denen ein DM-Teilnehmer betroffen ist oder voraussichtlich sein wird.
§7C(1): Bei der Verwendung des Losungsprogramms "MacMahon" von Christoph Gerlach ist im Falle einer ungeraden Zahl von teilnehmenden Paaren ein zusätzliches Paar "Freilos" anzulegen. Dieses Freilos verliert im Turnierverlauf jede seiner Partien.
§7C(5): Es sollen die ersten beiden Runden nach "Kreuzpaarung" gemäß Setzliste erfolgen. Dabei werden die Paare mit gleich vielen Punkten gemäß der Setzliste sortiert - bei gleich vielen Setzpunkten entscheidet das Los über die Reihenfolge. Dann wird die obere Hälfte der Paare gegen die untere Hälfte nach dem Schema 1-3, 2-4 gepaart. Wenn die Zahl der Paare ungerade ist, so wird das Paar in der Mitte der Liste für Hoch- bzw. Herunterlosen ausgewählt. Bei der Verwendung des Losungsprogramms "MacMahon" von Christoph Gerlach sind die ersten beiden Runden "von Hand" zu paaren und dann in das Programm mit "Forced Pairing" einzubringen.
§7C(6): Es soll ab der dritten Runde unter Berücksichtigung der Gegnerpunkte (SOS) die Losung gemäß "Faltpaarung" erstellt werden. Dazu werden die Paare mit gleicher Punktzahl nach dem Schema 1-4, 2-3 gepaart. Wenn die Zahl der Paare ungerade ist, wird das höchste Paar zum Herunterlosen bzw. das niedrigste Paar zum Herauflosen ausgewählt. Das Losungsprogramm "MacMahon" von Christoph Gerlach paart gemäß dieser Strategie, wenn die Defaultparameter nicht verändert werden.
§7E(2): Direkter Vergleich wird als Kriterium nur herangezogen, wenn die gleich stehenden Paare untereinander "jedes gegen jedes" gespielt haben. Gewertet wird die Zahl der Siegpunkte in den Partien dieser Paare untereinander. Direkter Vergleich wird nicht iterativ angewendet.
§7E(3): Für die erste Runde des Entscheidungsturniers wird die Zahl der Paare durch Freilose auf eine Zweierpotenz aufgestockt. Dabei erhalten diejenigen Paare ein Freilos, welche in der Setzliste am höchsten platziert sind. Die anderen Paare werden nach Faltpaarung gemäß Setzliste gepaart.
§7F(1): Die Geldpreise sollen den Teilnehmern möglichst unmittelbar nach Abschluss des Turniers durch den Turnierleiter ausgehändigt werden. Den notwendigen Geldtransfer sollte der Turnierleiter mit dem Schatzmeister des DGoB klären.
§8B(1): Für die Nominierung zur Paar-Go-Weltmeisterschaft ist auch den Vorgaben der Verstalter Rechnung zu tragen.
§9(2): Das Kriterium "stärksten" kann dabei durch den DGoB beliebig interpretiert werden. Durch die Turnierordnung wird weder ein Vorgehen nach nomineller Spielstärke, noch nach der Ratingliste, noch nach Ergebnissen bei alten oder anderen Deutschen Meisterschaften vorgeschrieben.
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@ DGoB - letzte Aktualisierung: 2010-07-29, webmaster@dgob.de |
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