Go-Probleme aus der DGoZ 02/2007  -  Lösung Große Liste 5
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Weiß kommt zum Leben.

Weiß muss ihren Augenraum unten verteidigen, denn oben gibt es ja schon ein sicheres Auge.

Nach dem "Hane" Schwarz 1 unten muss Weiß nun doch mit 2 oben spielen. Schwarz 3 verhindert erst einmal zwei Augen.

Und hofft auf ein weißes "Sagari" 1 in der Ecke. Schwarz 2 ist Vorhand und nach 4 ist Weiß tot.




Auch das "Sagari" auf der anderen Seite ist nicht korrekt. Schwarz erreicht noch ein "Ko" in der Ecke.




Das "Hane" Weiß 1 bringt die drei schwarzen Steine auf nur noch zwei Freiheiten.

Zur Problembehebung benötigt Schwarz zwei Züge, was Weiß ihrerseits ausreicht, nunmehr beide "Sagari" für ihr Leben zu spielen.




Nimmt Schwarz den einen weißen Stein mit, so bedient sich Weiß gleichermaßen in der Ecke.

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Auch ohne den weißen Vorhandzug oben scheint die rettende Idee des "Hane" 1 aus der korrekten Antwort für Weiß zu funktionieren. Der Austausch Weiß 3 für Schwarz 4 kann grundsätzlich auch noch später gespielt werden.

Weiß darf nur nicht, wie in der Problem-Quelle angegeben, den einen Stein in der Ecke schlagen. Anschließend macht Schwarz 2 auf der ersten Reihe nämlich "Miai" aus A und B. Und ein Auge ist nun einmal zu wenig für Weiß.




Allerletzter Rettungsanker wäre hier die Rückkehr zur korrekten Antwort.




Maximieren sollte Weiß ihren Augenraum jedoch schon. Ansonsten ...

... muss sie zu einem überflüssigen "Ko" Zuflucht sucht.

Weiß springt zu kurz, wenn sie ihren Augenraum auf der oberen Seite verteidigt.

Drei Punkte innen nach Schwarz 1 auf dem springenden Punkt ergeben lediglich ein Auge.


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Die Erstellung der Lösungs-Diagramme erfolgte mit "SGF conversion" auf Jan van der Steen's GoBase.org.

(c) DGoB -  letzte Aktualisierung: 2007-05-25 18:00, problemecke@dgob.de